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Archiv für den Monat Mai 2018

Westweg – Wanderung 2018 Teil 7: Die 4. Etappe: Von Unterstmatt – Alexanderschanze

Da die gestrige Etappe zum Glück etwas kürzer ausgefallen war (20 km) konnte mein Körper auch ein bisschen mehr regenerieren. Das ist auch notwendig gewesen, denn heute steht die längste Etappe unserer Tour an. Frühstück gibt’s im Schwarzwald anscheinend immer nur ab 8.00 Uhr, was oft sehr ungünstig ist, da in den Zielorten die Gasthäuser nur bis maximal 20.30 Uhr was zu Essen anbieten. Ich bin nicht der geübte und erst recht nicht der schnellste Wanderer. Also geschaut, dass wenigstens alles schon zusammengepackt ist, wenn der Frühstücksraum betreten wird und es keine unnötigen Verzögerungen gibt.

Kurz vor 9 Uhr machten wir uns dann auf den Weg. Das erste Zwischenziel für den heutigen Tag war die Hornisgrinde, mit dem höchsten Gipfel (1163m) im Nordschwarzwald. Der Weg dorthin führte über schmale Pfade vorbei am Wanderheim Ochsenstall bis hin zum Hochplateau.

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Wanderheim Ochsenstall

Von Ochsenstall aus waren es nur noch wenige hundert Meter bis zum Gipfel der Hornisgrinde. Der mächtige Fernsehturm vom SWR thront erhaben und ist schon aus der Rheinebene und darüber hinaus zu sehen. Read the rest of this entry »

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Verfasst von - 31. Mai 2018 in Wandern

 

Westweg – Wanderung 2018 Teil 6: Die 3. Etappe: Von Forbach nach Unterstmatt

Heute stand eine kürzere Etappe auf dem Plan. Aber dafür eine, die es schon in sich hat. Mehr als 1000 Höhenmeter aufwärts und fast 500 m abwärts bei 19,8 km Streckenlänge.
Dafür werden wir aber auch die höchsten Regionen im Nordschwarzwald begehen dürfen. Mit etwas Glück sollte ein toller Ausblick in die Rheinebene und auch zu den umliegenden Gipfel möglich sein.

Der Aufstieg von Forbach beginnt schon im Ort: 2  km geht es ununterbrochen nach oben. Begleitet von der Frauentruppe aus dem Kinzigtal schaffen wir den ersten Kilometer spielend. Dann wird jeder Schritt für mich schwerer. Also ganz getreu der Schnecke… das Ankommen zählt, egal wie langsam man ist. Oben an der Wegscheidhütte angekommen haben wir die Kinzigtalmädels wieder getroffen. Die haben gerade an der Sitzgruppe vor der Hütte eine Trinkpause eingelegt, was wir dann auch gemacht haben.

Susanne und Erich an der Wegscheidhütte

 

In der Hütte gab es auch einen Schlafboden, der, wie wir später erfahren hatten, in der Nacht auch belegt war.

Von hier an folgte ein flacher Abstieg bis hinunter zum größten See im Nordschwarzwald, der Schwarzenbach-Talsperre. Neben der Trinkwasservorhaltung dient das Wasserreservoir als Energiespeicher für das Pumpspeicherkraftwerk Forbach. Es dauerte dann auch nicht mehr sehr lange, bis wir erneut eine steilere Passage meistern mussten um auf unseren ersten „Tausender“ zu gelangen. Gut versteckt lag links vom Aufstieg der Herrenwieser See, den man später auch noch vom Aussichtspunkt „Zwei Seenblick“ entdecken konnte. Auf einem steilen, felsige Pfad erreichten wir dann den Seekopf.

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Verfasst von - 27. Mai 2018 in Wandern

 

Westweg – Wanderung 2018 Teil 5: Die 2. Etappe: Von Dobel nach Forbach.

Nun, die erste Etappe ist geschafft. Dass es am Ende 2 km mehr waren merke ich noch immer in den Beinen. Mit Magnesium und Pferdesalbe hatte ich gestern Abend versucht gegenzusteuern. Und zum Start zur 2. Etappe tut nix weh.

Heute geht es hoch… und da wird man dann für die Strapazen auch mit wunderschönen Ausblicken nach unten belohnt.

Im Tal ist Bad Herrenalb zu sehen

Hat man die ersten Steigungen hinter sich, ist der übrige Weg gut zu gehen. Jedoch sind einige Strecken wegen Baumfällungen gesperrt. Aber was soll es… trotzdem durch.

Da musste dann auch mal über einen liegenden Stamm gekraxelt werden. Aber der Weg war dieses Erlebnis wert. Über Steine und Wurzelwerk im dichten Waldstück machte es Spaß, sich seinen Weg zu suchen.

Einige Hütten laden zum Verweilen ein. Hier an der Hahnenfalzhütte hat man zudem noch eine super Aussicht.

Weiter ging es in Richtung Kaltenbronn. Das Wetter meinte es nicht so gut mit uns und es zog sich immer weiter zu. Also Regenkleidung raus und unbeirrt der Tagesanforderung folgen.

Die dunklen Wolken verheißen nichts Gutes.

Einige Kurven später konnten wir dann einen Blick über das Rheintal werfen. Jedoch war die Fernsicht sehr getrübt, so dass wir uns auch nicht lange aufhielten. Wir kamen ganz gut voran und erreichten nach ca. 16 km dann das Wildgehege von Kaltenbronn und machten eine kurze Rast am gegenüberliegenden Hotel Sarbacher Hof.

Weiter ging es dann wieder den Berg hinauf über schöne Steintreppen im Wald bis wir auf dem Plateau den Hohlohsee und die dazugehörige Moorlandschaft erblicken konnten.

Hohlohsee und Hochmoorlandschaft

Jetzt noch geschätzte 2 km und wir haben den Hohlohturm erreicht. Dieser musste natürlich auch bestiegen werden. Die Fernsicht war immer noch nicht so optimal.

Hohlohturm

Dann sollte der anstrengendste Teil der Tagesetappe folgen. Der Abstieg bis zu unserem Etappenziel Forbach. Durch den dichten Tannenwald mussten wir sehr steile Wege absteigen. Ein kurzer Halt am oberen Latschigfelsen war während der Anstrengung sehr willkommen.

Aussichtspunkt oberer Latschigfelsen (Oh, bin ich so schlecht getroffen 😉 )

Und der Abstieg geht weiter. Immer weiter. Eine echte Tortur. Die Oberschenkel brennen und die Knie melden schon Stiche vor Überlastung. Irgendwann hat uns dann die Ebene wieder und auf weitgehend flachem Abstieg können die Beine wieder entspannen. Am Hexenbrunnen machten wir die letzte Trinkpause vor dem Erreichen unseres Tageszieles.

Forbach

Nach der Streckenbeschreibung sollten wir eigentlich schon am Hexenbrunnen fast die Etappenlänge von 26 km erreicht haben. Aber das war noch ein gutes Stückchen weg. 10 Minuten später hatten wir dann auch Forbach im Blick.

Von hier aus sollte es dann noch etwas länger als eine halbe Stunde dauern bis wir den Ort und das Etappenziel erreicht hatten. Auf dem Weg ins Hotel bekamen wir von einer rein weiblichen Wandergruppe aus dem Kinzigtal, die wir hier und da schon auf der Strecke getroffen haben, den Hinweis, dass es im Hotel nix zu Essen gibt und wir uns nach einer Alternative umsehen sollten. Also die Gelegenheit ergriffen und das Restaurant Adler angesteuert, welches nur ein paar Meter entfernt auf uns wartete. Und da kann ich nur sagen: alles richtig gemacht. Leckeres Essen und große Portionen, ganz wie es die ausgehungerten Wanderer mögen.

30 km waren wir unterwegs. Und ich war müde und kaputt… wie wird es wohl morgen früh sein?

 
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Verfasst von - 24. Mai 2018 in Wandern

 

Westweg – Wanderung 2018 Teil 4: Die Erste Etappe: Von Pforzheim nach Dobel!

Leider ist das Wetter nicht so schön heute Morgen. In der Nacht hat es angefangen zu regnen und leider wird es auch in den nächsten Stunden nicht aufhören.

Aber wir müssen los, da die Übernachtungen gebucht sind.

Bis zum Westweg-Start haben wir den Bus Nr.3 genommen und am Kupferhammer die letzten Meter zu Fuß bis zum Startportal.

Hier wurden dann die Stempelkarten der Schwarzwaldtouristik gestempelt. Wenn man 9 Portale Westweg angelaufen hat, bekommt man ein kleines Geschenk.

Schloß Neuenbürg

Die ersten 10 km machten auch keine allzu große Probleme. Dann wurde Schloß Neuenbürg erklommen und 13 km waren geschafft. Aber als wir ca. 15 Minuten im Außenbereich des Restaurants saßen und keine Bedienung erschien machten wir uns auf den Weg in den Ort. Das war aber eine schön rutschige Sache. Die glatten, nassen Kopfsteinpflaster waren spiegelglatt.

Innenhof von Schloß Neuenbürg

Im Ort angekommen konnte Erich auch endlich sein erstes Stück Schwarzwälder Kirschtorte bekommen.

Die Torte war echt super lecker 😋! Und bald schon ging es sich weiter auf unserem Weg Richtung Basel. Der Anstieg der uns jetzt erwartete hatte es in sich. Sehr weit war es nicht mehr bis in den Himmel, ich konnte förmlich in die dunkle Zuckerwatte greifen.

Das Schloss…Da waren wir eben. Und wir müssen noch ein gutes Stück weiter nach oben.

Weiter ging es über die Schwanner-Warte Richtung Dobel. Hier im Waldstück wurde die Wegmarkierung verändert. Grund war die Errichtung einiger Windräder, die genau an dem Westweg errichtet wurden.

Jedoch führte uns der Weg immer weiter weg und sollten wir diesem folgen, wäre ein echt großer Umweg die Folge. Zum Glück hatte ein Einheimischer die vor uns laufenden Wanderer informiert und zurück auf den richtigen Weg geschickt. Wir folgten gerne.

In der Nähe vom Schloss gesichtet – hier hätte es gepasst!

Das Ziel Dobel rückt immer näher und die Beine werden immer schwerer. Etwa drei Kilometer vor dem Endpunkt der ersten Etappe konnten wir noch eine imposante Felsformation bestaunen, die als Naturdenkmal besonders geschützt ist.

Der Volzemer Stein

Und dann bogen wir auf die Zielgerade ein. Hinter wunderschönem Blumenwiesen zeigten sich die ersten Häuser von Dobel.

Am Ende der Tagestour standen dann 27,7 km auf dem Zähler und ich war total kaputt. Und morgen in etwa die gleiche Strecke…Ohje, das wird was!

Die Distanz auf der Uhr stimmt nicht ganz…Das Tracking hat sich unterwegs einmal abgeschaltet.

Dann noch zum Abschluss ein Rahmschnitzel in der “Linde“ gegessen und nach dem Bloggen hingelegt – wohlverdient!

Gute Nacht!

 
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Verfasst von - 20. Mai 2018 in Wandern

 

Westweg – Wanderung 2018 Teil 3: Countdown!

Wir sind in der Nähe des Starts vom Westweg im Hotel eingecheckt. Nur noch wenige Stunden und die Herausforderung beginnt. Ich bin schon ganz aufgeregt. Innerlich hoffe ich, dass ich das ganze halbwegs gut meisten werde.

Die Wandertruppe bei der Abfahrt

Die Anreise haben wir mit dem Auto angetreten. Ursprünglich war angedacht, mit der Bahn anzureisen. Das Saarland-Rheinland-Pfalz-Ticket wäre dazu eine günstige Möglichkeit (62 Euro für uns 4). Jedoch haben mich für diese 170 km die ungünstigen Verbindungen, das mehrmalige Umsteigen und die damit einhergehende lange Reisezeit bewogen, mit dem eigenen Auto unterwegs zu sein. In Pforzheim hab ich bei einem Freund die Möglichkeit das Fahrzeug abzustellen. Das erspart eventuelle Unannehmlichkeiten und an Reisezeit sparen wir ca. zweieinhalb Stunden

Erich vor in der Nähe des Hotels in Pforzheim 😉

Nachdem die Zimmer bezogen waren ging es erst mal auf ein Bierchen in die Fußgängerzone. Anschließend suchten wir ein gutes Restaurant fürs Abendessen. Wir wurden bei einem Griechischen Restaurant fündig und ließen den ersten Tag gemütlich ausklingen.

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Wir warten aufs Abendessen

Gut gesättigt machten wir uns dann auf den Weg zurück zum Hotel – Fußball gucken. Pokalendspiel Frankfurt – Bayern. Gerade ist nach einer 1:0 Führung für Frankfurt der Ausgleich gefallen. Bin mal gespannt, wie das ausgeht?!

Aber jetzt ist es erst mal gut für heute. Gleich in die Heija und morgen gehts los.

Gute Nacht!

 
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Verfasst von - 19. Mai 2018 in Wandern

 

Westweg – Wanderung 2018 Teil 2: Es geht ans Packen!

Was geht mit auf die Reise?

Die heiße Phase beginnt. Nur noch wenige Tage und die Fernwanderung durch den Schwarzwald beginnt (Siehe auch Westweg – Wanderung 2018 Teil 1). Jetzt stellt sich nur die Frage, was nimmt man auf eine solche Tour mit?

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Da wir sehr bequem sind, haben wir im Vorfeld neben den Übernachtungen auch noch einen Gepäcktransport über einen Reiseanbieter gebucht. So bekommen wir von Unterkunft zu Unterkunft unser Gepäck transportiert und wir brauchen tagsüber nur leichtes Gepäck mitzuschleppen, je nach Witterung mal mehr oder weniger.

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Verfasst von - 14. Mai 2018 in Wandern

 

Westweg – Wanderung 2018 Teil 1: Idee und Vorbereitung

Westweg

Bildquelle: (c) Schwarzwald Tourismus GmbH

Die Vorbereitungen laufen… und nur noch eine Woche bis der Westweg begangen werden soll (20.05. – 25.05.2018). Der Westweg ist ein deutscher Fernwanderweg, der von Pforzheim bis nach Basel über den kompletten Schwarzwald führt.  Hier kommen ca. 291 km zusammen, die aufgeteilt auf 12  Etappen eine tägliche Wanderleistung von 16 – 32 km abverlangen.

 

Die meisten Etappen werden von der Schwarzwaldtouristik als „schwer“ angegeben, einige wenige als „mittel“.

 

Ich muss dazu sagen, dass ich denke, dass ich für mich eine eigene Kategorie einführen müsste, nämlich „extra schwer“ ;-). Ja, mein BMI liegt weit über dem, was als normal eingestuft wird. Aber ich bin dennoch guter Dinge und versuche mein Bestes, diese Herausvorderung zu bewältigen.

 

 

Höhenprofil des Westwegs

Westweg – Höhenprofil    Quelle: (c) Schwarzwald Tourismus GmbH

 

 

Wandern…. hatte ich so in der Vergangenheit nicht auf dem Schirm. Hier und da hab ich längere Strecken beim Geocaching zurückgelegt, aber einen Rhytmus gab es da nicht. Dann vor ca. einem Jahr hab ich durch einen Freund mit IVV-Wanderungen in unserer Region angefangen  und mich irgendwann dann zu dem Projekt Westweg überreden lassen.

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Niki und Erich; der ist dran schuld;-)

 

 

Intensiver hab ich nun in den letzten 5 Wochen die Anzahl der Wanderungen und auch die zurückzulegenden Strecken gesteigert. Ich hoffe, dass diese Vorbereitung reicht, um die täglich abgeforderten Kilometer zu schaffen. Wir haben ja den ganzen Tag Zeit dazu.

 

Aus organisatorischen Gründen (Arbeit u. Familie) und auch wegen der Belastung werden wir die 12 Etappen aufteilen in 2 Abschnitte mit jeweils 6 Etappen. Abschnitt 1 wird im Mai 2018 begangen und Abschnitt 2 im September.

  1. Abschnitt: Etappen 1 – 6   (20.05.18-25.05.2018)
    1. Etappe: Pforzheim – Dobel (26,3 km, schwer)
    2. Etappe: Dobel – Forbach (26,4 km, schwer)
    3. Etappe: Forbach – Unterstmatt (19,6 km, mittel)
    4. Etappe: Unterstmatt – Alexanderschanze (28 km, schwer)
    5. Etappe: Alexanderschanze – Hark (17,1, mittel)
    6. Etappe: Hark – Hausach (15,5 km, mittel)
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  2. Abschnitt: Etappen 7 – 12
    7.   Etappe: Hausach – Wilhelmshöhe (Schonach) (21,3 km, schwer)
    8.   Etappe: Wilhelmshöhe (Schonach) – Kalte Herberge (22,4 km, mittel)
    9.   Etappe (West): Kalte Herberge – Hinterzarten (26,1 km, schwer)
    10. Etappe (West): Hinterzarten – Wiedener Eck (26,6 km, schwer)
    11. Etappe (West): Wiedener Eck – Kandern (32,2 km, schwer)
    12. Etappe (West): Kandern – Basel (26,2 km, schwer)

Da es jetzt nur noch 1 Woche bis zum Start dauert, laufen die letzten Vorbereitungen und Besorgungen. Mehr dazu im 2. Teil, in dem ich auch meine Packliste veröffentliche.

 
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Verfasst von - 14. Mai 2018 in Wandern